Meldung vom 10.04.2019

UNIQA weiterhin sehr starke Kapitalausstattung und ausgezeichnete Risikoposition

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  • Ökonomische Kapitalquote nach internem Steuerungsansatz bei starken 205 Prozent
  • Regulatorische Kapitalquote fast unverändert gegenüber dem Vorjahr bei 248 Prozent
  • Profitabilität des Neugeschäfts in Leben- und Krankenversicherung weiter verbessert auf eine exzellente Neugeschäftsmarge von 5,9 Prozent
  • Geschäftsbericht 2018 veröffentlicht

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  • Ökonomische Kapitalquote nach internem Steuerungsansatz bei starken 205 Prozent
  • Regulatorische Kapitalquote fast unverändert gegenüber dem Vorjahr bei 248 Prozent
  • Profitabilität des Neugeschäfts in Leben- und Krankenversicherung weiter verbessert auf eine exzellente Neugeschäftsmarge von 5,9 Prozent
  • Geschäftsbericht 2018 veröffentlicht


UNIQA Insurance Group AG (UNIQA) publiziert heute die Kapitalquoten, den Market Consistent Embedded Value und das Risikoprofil per Jahresende 2018.

Kapitalquoten weiterhin ausgesprochen gut
Die ökonomische Kapitalquote der UNIQA, die als Gradmesser für die Kapitalisierung gilt, lag mit 31. Dezember 2018 auf Basis des internen Steuerungsansatzes bei 205 Prozent und damit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Kurt Svoboda, UNIQA Group CFO/CRO und CEO von UNIQA Österreich: „Trotz eines turbulenten Jahresendes an den Finanzmärkten ist unsere Kapitalposition weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Das ist auch im internationalen Vergleich ein exzellenter Wert, der uns nachhaltig in unserem Geschäft stärkt.“

Die vorläufige regulatorische Kapitalquote nach Solvency II per 31. Dezember 2018 beträgt 248 Prozent. Die geprüfte regulatorische Kapitalquote wird im Rahmen des Berichts zur Solvabilität und Finanzlage Mitte Mai veröffentlicht. Im Rahmen von Solvency II besteht für Versicherungsunternehmen neben dem regulatorisch definierten Standardansatz auch die Möglichkeit, ein sogenanntes internes Modell zur Berechnung des Risikokapitalbedarfs anzuwenden. UNIQA hat ein solches Modell für das versicherungstechnische Risiko der Schaden- und Unfallversicherung seit 2017 im Einsatz. Im Rahmen der kontinuierlichen Verbesserung und Weiterentwicklung des internen Modells hat sich UNIQA zum Ziel gesetzt, als erste österreichische Versicherungsgruppe auch sämtliche Marktrisiken nach einem internen Steuerungsansatz zu bewerten. Der Antrag auf Genehmigung dieser Modellerweiterung wird noch im 1. Halbjahr 2019 erfolgen. Damit werden der UNIQA interne und der regulatorische Steuerungsansatz zusammengeführt und vereinheitlicht.

Die ökonomische Kapitalquote, für die UNIQA keine regulatorischen Übergangsbestimmungen in Anspruch nimmt, ergibt sich aus dem Verhältnis der ökonomischen Eigenmittel von 5.286 Millionen Euro (2017: 5.656 Millionen Euro) und dem ökonomischen Eigenmittelerfordernis von 2.584 Millionen Euro (2.699 Millionen Euro) nach dem internen Kapitalansatz. Hervorzuheben ist der hohe Anteil an besonders sicherem Tier 1 Kapital (Kernkapital), das bei UNIQA aktuell 83 Prozent der Eigenmittel ausmacht.

Embedded Value: UNIQA auch in Zukunft stark im Ertrag
Der Market Consistent Embedded Value nach Minderheiten des Leben- und Krankengeschäfts der UNIQA Group verbesserte sich im Vorjahr um 3,3 Prozent (exkl. Dividendenzahlungs- und Wechselkurseffekte) auf 3.363 Millionen Euro. Der nach internationalen Richtlinien erstellte Market Consistent Embedded Value beziffert den Wert des Bestands an Versicherungsverträgen und setzt sich aus dem Nettovermögen sowie dem aktuellen Wert der zukünftigen Erträge aus dem bestehenden Versicherungsbestand der Lebens- und Krankenversicherung zusammen.

Der Bestandswert im Bereich Lebens- und Krankenversicherung (Value of in-force business/VIF) stieg dabei auf 2.333 Millionen Euro (2017: 2.266 Millionen Euro).
Kurt Svoboda „Das Jahr 2018 zeigt die Früchte der erfolgreichen Umsetzung unserer Strategie gerade im Bereich der Lebensversicherung. Auch in einem schwierigen Zinsumfeld sind wir in der Lage, nachhaltig ertragreiche Produkte auf den Markt zu bringen. Wir haben den Mut bewiesen, starre Strukturen zu durchbrechen und neue Wege zu gehen, wie etwa bei der Provisionsgestaltung. Insgesamt ist schon über die Jahre ein Rückgang beim Neugeschäft in der Lebensversicherung zu bemerken. Gerade das Produkt klassische Lebensversicherung leidet unter den niedrigen Zinsen, ist aber für Anleger, die Sicherheit kombiniert mit der Abdeckung biometrischer Risiken suchen, anhaltend sehr attraktiv.“ 

Die Neugeschäftsmarge – als Kennziffer für die Profitabilität des Neugeschäfts in der Lebens- und der Krankenversicherung – verbesserte sich auf 5,9 Prozent (2017: 4,5 Prozent), für CEE lag sie im Jahr 2018 mit 10,4 Prozent (2017: 5,7 Prozent) auf einem exzellent hohen Niveau. Besonders erfreulich ist die anhaltend gute Profitabilität des Neugeschäfts in Österreich, wodurch trotz rückläufiger Neugeschäftsprämien die absolute Ertragserwartung unverändert aufrecht bleibt.

B & W Deloitte GmbH, Köln, zertifizierte den Market Consistent Embedded Value des Leben- und Krankengeschäfts der UNIQA Group in vollem Umfang.

Geschäftsbericht 2018 veröffentlicht
Ebenfalls heute wurde der Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 unter http://berichte.uniqagroup.com/2018/gb publiziert.

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