Meldung vom 19.10.2018

Welt-Osteoporose-Tag 20. Oktober: Osteoporose aktiv vorbeugen

Kurztext (219 Zeichen)Plaintext

  • Rund 750.000 Österreicher von Osteoporose betroffen
  • Osteoporose zählt weltweit zu den 10 häufigsten Erkrankungen
  • Mit Bewegung und Ernährung Osteoporose vorbeugen

Pressetext (6345 Zeichen)Plaintext

  • Rund 750.000 Österreicher von Osteoporose betroffen
  • Osteoporose zählt weltweit zu den 10 häufigsten Erkrankungen
  • Mit Bewegung und Ernährung Osteoporose vorbeugen

Osteoporose ist eine häufige Erkrankung des Knochenstoffwechsels. Knochen verlieren dabei oft unbemerkt an Festigkeit und Stabilität. Es kommt zum Knochenschwund. Erste Symptome wie Rückenschmerzen oder eingeschränkte Bewegungsabläufe werden oft nicht mit Osteoporose in Verbindung gebracht – die Diagnose folgt häufig erst nach dem ersten Knochenbruch. „Der Grundstein für gesunde Knochen wird bereits in der Jugend gelegt. Ab dem 30. Lebensjahr beginnt die Knochendichte abzunehmen – der Abbau lässt sich aber verzögern“, erklärt UNIQA Mediziner Dr. Peter Kritscher. „Nicht alle Risikofaktoren lassen sich beeinflussen. Dennoch kann man selbst einiges tun, um die Knochen zu stärken: Körperlich aktiv bleiben, auf ausreichende Calcium- und Vitamin D-Zufuhr achten und nicht rauchen“, rät Kritscher.

Bewegung schützt vor Osteoporose

Sportliche Aktivitäten, bei denen das eigene Körpergewicht getragen werden muss, fördern die Knochengesundheit. Dazu zählen Walken, Joggen, Treppensteigen, Seilspringen, Gymnastik, Tanzen oder Tai Chi. Schwimmen oder Radfahren haben hingegen keinen Effekt auf die Knochendichte. Experten empfehlen, dreimal pro Woche für 45 Minuten zu trainieren. Das verhindert nicht nur den Knochenabbau, sondern verbessert auch Fitness und Koordination. Eine gute Körperbalance vermindert zusätzlich das Sturzrisiko. Auch Krafttraining mit Gewichten hat eine positive Wirkung auf die Knochengesundheit.

„Bewegung ist nicht nur die beste Vorsorge gegen Osteoporose, sondern wird auch Patienten mit bereits verminderter Knochenmasse empfohlen, um den Abbau zu verlangsamen. Es ist also nie zu spät mit dem Training zu beginnen. Dabei ist es wichtig, die körperliche Aktivität dem Gesundheitszustand anzupassen, auf das Sturzrisiko zu achten und vor Trainingsbeginn mit einem Arzt oder Therapeuten Rücksprache zu halten“, so Kritscher.

Gesunde Ernährung für die Knochen

Gesunde Knochen brauchen vor allem Calcium, Eiweiß und Vitamin D. Mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung an der frischen Luft wird der Bedarf an diesen Nährstoffen ausreichend gedeckt.

Calcium
Um den Calciumbedarf zu decken, sollten täglich Milch, Joghurt und Käse am Speiseplan stehen. Schafmilch liefert besonders viel Calcium. Neben den Milchprodukten sind Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse, Kohl, Broccoli, Kräuter, Amaranth, Chiasamen und Sesam gute Calciumlieferanten.

Wer an Laktoseintoleranz leidet, kann als Alternative zu laktosefreien Milchprodukten, Hartkäse, zuckerfreier Getreidemilch und Mineralwasser greifen. Beim Einkauf von Mineralwasser auf den Calciumgehalt achten. Dieser sollte über 150 mg pro Liter liegen.

Vitamin D
Je höher der Vitamin-D-Spiegel, desto mehr Calcium kann der Körper aus der Nahrung aufnehmen. Ein Mangel führt hingegen zu einer schlechten Verwertbarkeit von Calcium.

Vitamin D wird in unserer Haut durch Sonneneinstrahlung gebildet. Für eine optimale Vitamin D-Produktion sollte man regelmäßig in die Sonne gehen: Zweimal pro Woche für eine halbe Stunde  reichen. Dabei Gesicht, Hände und Arme bescheinen lassen. In den Wintermonaten wird der Vitamin-D-Bedarf zum Großteil aus den Vorräten gespeist, die der Körper über den Sommer speichert. „Sonneneinstrahlung hat sehr positive Effekte, aber ein Zuviel an Sonne birgt das Risiko der frühzeitigen Hautalterung und Hautkrebs. Bei einem nachgewiesenen Mangel an Vitamin D ist in Rücksprache mit dem Arzt die Einnahme von Vitamin D bzw. Calcium über Präparate sinnvoll“, empfiehlt Kritscher. „Personen mit einem sehr hohen Osteoporose-Risiko können vom Arzt auch bestimmte Medikamente verschrieben werden.“

Fettreiche Fische wie Hering und Lachs, Eier und Leber liefern zusätzlich Vitamin D.

Was den Knochen schadet

Rauchen
Durch das Rauchen verengen sich die kleinen Blutgefäße, die die Knochen mit Nährstoffen versorgen. Die Calciumaufnahme kann dadurch stark beeinträchtig sein. Wer mit dem Rauchen aufhört, tut also auch etwas für seine Knochengesundheit.

Alkohol
Alkohol kann den Vitamin-D-Stoffwechsel stören und vermindert so die Aufnahme von Calcium. Calciummangel führt zu Osteoporose.

Kaffee
Koffein fördert die Ausscheidung von Calcium. Drei Tassen Kaffee pro Tag sind jedoch unbedenklich.

Salz
Natrium sorgt auch für eine vermehrte Ausscheidung von Calcium. Kochsalz nur sparsam verwenden. Bei Mineralwasser auch auf den Natriumgehalt achten: Dieser sollte unter 50mg pro Liter liegen.

Oxalsäure und Co.
Pflanzliche Lebensmittel und Vollkornprodukte enthalten viele Mineralstoffe, aber auch Inhaltsstoffe wie Oxalsäure, die Calcium und andere Mineralstoffe binden und deren Aufnahme aus dem Darm verhindern. Spinat, Mangold, rote Rüben, Rhabarber, schwarzer Tee, Schokolade und Kakao enthalten relativ viel Oxalsäure. Experten geben jedoch Entwarnung: Durch das Kochen wird die Verbindung zerstört und das Calcium kann aufgenommen werden. 


Das Medizinische Kompetenzzentrum von UNIQA Österreich
Ein Team von mehr als 15 Allgemeinmedizinern und Fachärzten steht UNIQA Krankenversicherungskunden rund um die Uhr zur Verfügung und beantwortet Fragen zu medizinischen Themen. UNIQA Krankenversicherungskunden erfahren im medizinischen Kompetenzzentrum persönliche Beratung, bekommen Empfehlungen zu Gesundheitsfragen, bekommen den Kontakt zu Spezialisten und vor allem erhalten sie einen fundierten ärztlichen Ratschlag. Zu den häufigsten Fragen zählen Ärzteempfehlungen etwa vor Operationen oder wenn ein Facharzt benötigt wird. UNIQA Österreich ist mit einem Marktanteil von 47 Prozent der größte Gesundheitsversicherer Österreichs.

UNIQA Österreich
6.000 Mitarbeiter von UNIQA Österreich betreuen 3,6 Millionen Kunden mit rund 10,2 Millionen Versicherungsverträgen. Die ausgeprägte Serviceorientierung und Kundennähe wird durch die neun Landesdirektionen und über 400 Servicestellen unterstrichen. UNIQA Österreich erreichte 2017 einen Marktanteil von rund 22 Prozent und ist damit der größte unter den  mehr als 50 in Österreich tätigen Versicherern. UNIQA ist – laut unabhängigen Untersuchungen – seit Jahren die bekannteste Versicherungsmarke in Österreich und auch jene, der die Österreicher das größte Vertrauen entgegenbringen.

Kontakt

UNIQA Group Communication
Untere Donaustraße 21 
1029 Wien
Austria
Tel: +43 1 211 75-3414 
Fax: +43 1 211 75-3619 
E-Mail: presse@uniqa.at 

(. )

Maße Größe
Original x
Medium 1200 x
Small 600 x
Custom x