Meldung vom 10.03.2016

UNIQA steigert Ergebnis 2015, investiert 500 Millionen Euro in die Zukunft und schafft neue Konzernstruktur

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  • Bestes Jahr in der Unternehmensgeschichte - Ergebnis vor Steuern: rd. 423 Millionen Euro
  • Verrechnete Prämien um 4,3 Prozent auf 6.325,1 Millionen Euro gesteigert
  • Combined Ratio auf 97,8 Prozent verbessert
  • Dividendenvorschlag:  47 Cent je Aktie (+11,9 Prozent / 2014: 42 Cent)
  • Umfassendes Investitions- und Innovationsprogramm gestartet
  • Schlanke Konzernstruktur – vorbehaltlich der notwendigen behördlichen Genehmigungen: Verschmelzung der vier in Österreich tätigen Erstversicherer und Reduktion der Vorstandsmitglieder von 22 auf 10

Pressetext (19329 Zeichen)Plaintext

  • Bestes Jahr in der Unternehmensgeschichte - Ergebnis vor Steuern: rd. 423 Millionen Euro
  • Verrechnete Prämien um 4,3 Prozent auf 6.325,1 Millionen Euro gesteigert
  • Combined Ratio auf 97,8 Prozent verbessert
  • Dividendenvorschlag:  47 Cent je Aktie (+11,9 Prozent / 2014: 42 Cent)
  • Umfassendes Investitions- und Innovationsprogramm gestartet
  • Schlanke Konzernstruktur – vorbehaltlich der notwendigen behördlichen Genehmigungen: Verschmelzung der vier in Österreich tätigen Erstversicherer und Reduktion der Vorstandsmitglieder von 22 auf 10

Anlässlich der Präsentation der vorläufigen Jahresergebnisse für 2015 zieht UNIQA CEO Andreas Brandstetter eine positive Zwischenbilanz zu der im Jahr 2011 gestarteten langfristigen Wachstumsstrategie „UNIQA 2.0“. „Unsere ambitionierten Ziele für 2015 haben wir in den vergangenen 5 Jahren konsequent verfolgt und zum größten Teil erreicht“ so Brandstetter. UNIQA verfügt heute über eine gesunde, starke Eigenkapitalbasis und eine hohe operative Profitabilität im Kerngeschäft in den beiden Kernmärkten Österreich und Zentral- und Osteuropa. Die Kundenzahl stieg kontinuierlich von 7,5 auf mehr als 10 Millionen.
 
Bestes Jahresergebnis in der Firmengeschichte – kontinuierliche Steigerung der Dividendenausschüttung
Als Resultat dieses Veränderungsprozesses, der bis 2020 ausgelegt ist, erzielte UNIQA in 2015 das beste Ergebnis der Firmengeschichte. Die verrechneten Prämien (inklusive Sparanteile) stiegen um 4,3 Prozent auf 6.325,1 Millionen Euro und der operative ROE betrug 16,2 Prozent. Außerdem verbesserten sich die Konzernkostenquote von 22,2 auf 21,3 Prozent und die Combined Ratio von 99,6 auf 97,8 Prozent. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 1,07 Euro (2014: 0,94 Euro). Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern und Minderheitsanteilen betrug im Berichtsjahr 10,6 Prozent (2014: 9,9 Prozent). Die Solvabilitätsquote (Solvency I) lag bei 301,7 Prozent. „Mit einem vorläufigen Ergebnis vor Steuern von 422,8 Millionen Euro schaffen wir eine Steigerung im Vergleich zu 2014 um 11,9 Prozent und erreichen das höchste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte“, sieht Brandstetter die Ergebniserwartung erfüllt. Auf Basis dieses Ergebnisses wird der Vorstand dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2015 eine um 11,9 Prozent erneut erhöhte Dividende von 47 Cent je Aktie (2014: 42 Cent) auszuschütten. In Summe entspricht das einer Ausschüttung von rund 43,7 Prozent des Konzernergebnisses.
 
Fortsetzung des Wachstumskurses – Aktives Management der Herausforderungen von einer soliden Basis aus
„Unsere Ziele werden wir auch weiterhin mit Nachdruck verfolgen“, bekräftigt der UNIQA CEO die Fortsetzung des Kurses. „Wir wollen der beste Versicherungspartner für unsere Kunden in Zentral- und Osteuropa werden und die Kundenanzahl bis 2020 auf 15 Millionen steigern – das vor dem Hintergrund der größten Umwälzungen, die unsere Branche je zu bewältigen hatte“, formuliert Brandstetter die Herausforderung für die kommenden Jahre.
Die ökonomisch angespannte Situation auf den Kapitalmärkten mit historisch niedrigen Zinsen, die auf Teile des traditionellen Geschäftsmodells und das Veranlagungsergebnis erhebliche Auswirkungen haben und den zusätzlichen Aufwand mit der steigenden Zahl an Regularien werde UNIQA ebenso aktiv managen, wie die Digitalisierung, die zu fundamentalen Veränderungen in Kundenerwartung und –verhalten führe, so der UNIQA CEO. „Das aktuelle Jahresergebnis und unsere gesunde Eigenkapitalposition geben uns heute die Kraft, notwendige Investments in unsere Zukunft zu tätigen, um langfristig „fit to market“ zu bleiben,“ erklärt Brandstetter das umfassende Investitions- und Innovationsprogramm.

UNIQA startet 500 Millionen Euro Investitionsprogramm – digitale Transformation im Kerngeschäft
Die zunehmende Vielfalt konvergenter Produkt- und Dienstleistungsangebote aus „new“ und „old economy“ führt zu einer disruptiven Veränderung der Geschäftsmodelle für die gesamte Finanzdienstleistungsindustrie. „Die Digitalisierung und digitale Vernetzung bestehender Services, die UNIQA in den vergangenen Jahren erfolgreich vorangetrieben hat, sind erste Schritte in die richtige Richtung, die aber nicht ausreichen werden“, verweist Brandstetter auf Beispiele wie „SafeLine“ in der Autoversicherung oder die VitalCoaches und das medizinische Callcenter im Gesundheitsbereich.
 
„Um den notwendigen Innovationsschub auszulösen, werden wir in den kommenden Jahren 500 Millionen Euro in unsere Zukunft investieren. Diese Investitionen, von denen ein erheblicher Teil bereits in diesem Jahr getätigt wird, fließen zum Großteil in das „Re-Design“ des Geschäftsmodells, die erforderlichen IT-Systeme und den dazu notwendigen Kompetenzaufbau“, konkretisiert Brandstetter. Dafür werden in der UNIQA Gruppe ein Digital Officer, ein Data Officer und ein Innovation Officer in Zukunft direkt an den Vorstand berichten. „Wir transformieren uns im Kerngeschäft von einem Anbieter von Versicherungsprodukten zum integrierten Servicedienstleister, der seine Kunden in ihrer „Bedürfnisumgebung“ abholt, wo sie intuitiv Sicherheit und damit verbundene Dienstleistungen erwarten“, so der UNIQA Chef. Sei dies in Zukunft das applikationsgesteuerte „Smart Home“, das selbstfahrende Automobil oder jegliche Form des aktiven Freizeitverhaltens, das ein gesundes, besseres und längeres Leben zum Ziel hat. Die bestmögliche Konvergenz neuer Technologien mit dem heute schon engsten Netz an UNIQA Beratern vor Ort sei dafür unabdingbare Voraussetzung.

Neue, schlanke Konzernstruktur: Reduktion der Vorstände von 22 auf 10 – höhere Geschwindigkeit, mehr Effizienz, gesteigerte Innovationsfähigkeit
Den veränderten Kundenbedürfnissen und Markterfordernissen trägt UNIQA auch strukturell Rechnung. „Wir werden nicht nur innovativer, sondern auch schlagkräftiger und effizienter“, skizziert Brandstetter die am 9.3.2016 beschlossene neue, schlankere Struktur des Konzerns: „Dazu werden wir in Österreich die vier im Land tätigen operativen Erstversicherer zu einer Gesellschaft verschmelzen, die Anzahl der Vorstandsmitglieder von 22 auf 10 reduzieren und die sich ergebenden Synergien durch die Konzentration von Aufgaben und damit einhergehenden gruppenweiten Verantwortungen umsetzen“, präzisiert Brandstetter.
 
Die börsennotierte Dachgesellschaft UNIQA Insurance Group AG wird deutlich verschlankt. Die Kernaufgaben wie strategische Konzernsteuerung, Innovation, Assetmanagement, Finanzen, Risk und Operations/IT werden ab 1.6.2016 von drei statt bisher fünf Vorständen wahrgenommen. „Der Konzernvorstand besteht in Zukunft aus meinen Kollegen Kurt Svoboda, CFO/CRO (Finance & Risk), Erik Leyers, COO (Operations inkl. IT) und mir. Kurt Svoboda und Erik Leyers nehmen künftig in Personalunion die gleichen Vorstandsfunktionen auch bei UNIQA Österreich Versicherungen AG und bei UNIQA International AG wahr“, stellt Brandstetter die künftigen Ressortzuständigkeiten in der Holding dar. Die Vorstandsmandate laufen bis 2020.

Hannes Bogner und Thomas Münkel werden aus dem Vorstand der UNIQA Insurance Group AG auf eigenen Wunsch und in bestem Einvernehmen ausscheiden. Andreas Brandstetter: „Hannes Bogner war seit 1999 Mitglied des Vorstands und hat in dieser Zeit mit seinem exzellenten und fundierten Wissen maßgeblich zur erfolgreichen Entwicklung von UNIQA beigetragen und tritt nach 22 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand. Thomas Münkel, der durch sein Fachwissen und seine strategischen Fähigkeiten das Unternehmen entscheidend geprägt hat, kehrt aus familiären Gründen nach Deutschland zurück und bleibt dem Unternehmen als Berater verbunden. Ich bedanke mich bei beiden für ihre Loyalität und uneingeschränkte Unterstützung, bei Thomas Münkel besonders auch noch dafür, dass er Erik Leyers ins Unternehmen geholt und als seinen Nachfolger aufgebaut hat. Ich wünsche Hannes Bogner und Thomas Münkel für die Zukunft alles Gute.“ Wolfgang Kindl, bisher auch im Konzernvorstand, bleibt unverändert Vorstandsvorsitzender der UNIQA International AG.

Mit jenen Vorstandsmitgliedern, die aus den Vorstandsfunktionen der operativen Gesellschaften ausscheiden, laufen Gespräche zu möglichen Aufgaben in der Gruppe.

Gleichzeitig werden die vier in Österreich tätigen Erstversicherer in einer einzigen Gesellschaft zusammengefasst. Die Raiffeisen Versicherung AG, die FinanceLife Lebensversicherung AG und die Salzburger Landes-Versicherung AG werden mit der UNIQA Österreich Versicherungen AG als aufnehmende Gesellschaft verschmolzen. Die Verschmelzungen sollen bis längstens erstes Quartal 2017 rechtlich vollzogen werden. Die Versicherungsbestände der bisher vier Gesellschaften werden damit in einer Gesellschaft konzentriert.

UNIQA Österreich, jetzt schon die größte Versicherung am österreichischen Markt, wird nach der Verschmelzung rund 3,5 Millionen Kunden betreuen und einen Marktanteil von mehr als 22 Prozent erreichen.

„Mit der neuen Konzernstruktur steigern wir unsere operative Exzellenz im Kerngeschäft und konzentrieren unsere Kräfte auf unsere Kunden und den notwendigen Innovationsschub im Geschäftsmodell. Die hervorragende Vertriebspartnerschaft mit den Raiffeisenbanken in Österreich bleibt dabei ein wesentlicher Zukunftsfaktor, dem durch das Beibehalten der Produktmarke und ein eigenes Vorstandsressort für den Bankenvertrieb innerhalb der neuen Struktur Rechnung getragen wird“, so der UNIQA Chef. Die Vorstandsfunktionen für Sach- sowie Personenversicherung werden in UNIQA Österreich und UNIQA International personalident besetzt, um auch hier eine gruppenweit einheitliche Verantwortung zu schaffen.

Ausblick auf 2016
„Wir starten 2016 ein umfassendes Investitionsprogramm und werden in den kommenden Jahren rund 500 Millionen Euro investieren“, so Brandstetter. Diese erheblichen Zukunftsinvestitionen werden allerdings zu einem guten Teil in 2016 wirksam und schlagen sich damit in einer veränderten Ergebniserwartung nieder. In Kombination mit den anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen wie weiterhin moderaten Konjunkturaussichten, anhaltendem Niedrigzinsumfeld, sinkenden Kapitalerträgen und politischen Unsicherheiten in einzelnen Märkten, erwartet UNIQA deshalb für das Geschäftsjahr 2016 ein, im Vergleich zum sehr guten Ergebnis 2015, um bis zu 50 Prozent reduziertes Ergebnis vor Steuern.
 
Trotz der Investitionen und des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds beabsichtigt UNIQA die jährliche Ausschüttung je Aktie im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern.

Fortsetzung der progressiven Dividendenpolitik: Erhöhung der Dividende pro Aktie und Jahr
„Trotz der umfassenden Investitionen und des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds, wollen wir die jährliche Ausschüttung auch in den kommenden Jahren kontinuierlich steigern“, beabsichtigt Brandstetter eine Fortsetzung der progressiven Dividendenpolitik mit einer Erhöhung der Dividende pro Aktie und pro Jahr in den Jahren 2016 bis 2020. Darüber hinaus stellt Brandstetter den Aktionären auch die weitere konsequente Fortsetzung des 2011 begonnen Wachstumskurses in Aussicht: Mit einem geplanten durchschnittlichen operativen ROE von 13,5 Prozent (2017-2020) und einer stabilen ECR-Quote von mehr als 170 Prozent soll UNIQA das hohe operative Profitabilitätsniveau bei gleichzeitig komfortabler Eigenkapitalausstattung auch in den kommenden Jahren halten. „Wir werden sowohl die Zukunftsinvestitionen von mehr als 500 Millionen Euro, als auch unsere nachhaltig progressive Dividendenpolitik ausgehend von unserer ökonomisch starken Position, nicht durch den Verkauf von Assets, sondern aus unserem Cashflow finanzieren“, so Brandstetter.  „Mit der neuen Konzernstruktur und unserem Innovationsprogramm schaffen wir die besten Voraussetzungen für die Transformation unseres Geschäftsmodells hin zum integrierten Serviceanbieter. Damit wollen wir unsere Marktposition langfristig, nachhaltig ausbauen“, so der UNIQA CEO abschließend.

Vorstandsmandate ab 1.6.2016

UNIQA Insurance Group AG
Andreas Brandstetter, CEO
Kurt Svoboda, CFO / CRO (Finance & Risk)
Erik Leyers, COO (Operations inkl. IT)

Kurt Svoboda und Erik Leyers nehmen in Personalunion die gleichen Vorstandsfunktionen auch bei UNIQA Österreich Versicherungen AG und bei UNIQA International AG wahr.

UNIQA Österreich Versicherungen AG
Hartwig Löger, Vorstandsvorsitzender, Vorstand für Vertrieb
Klaus Pekarek, Vorstand für Bankenvertrieb
Kurt Svoboda, Vorstand für Finance & Risk
Erik Leyers, Vorstand für Operations
Peter Eichler, Vorstand für Personenversicherung
Andreas Kößl, Vorstand für Sachversicherung

Peter Eichler und Andreas Kößl übernehmen in Personalunion die gleichen Vorstandsfunktionen auch in der UNIQA International AG.

UNIQA International AG
Wolfgang Kindl, Vorstandsvorsitzender
Zoran Visnjic, Vorstand für Vertrieb
Johannes Porak, Vorstand für Bankenvertrieb
Kurt Svoboda, Vorstand für Finance & Risk
Erik Leyers, Vorstand für Operations
Peter Eichler, Vorstand für Personenversicherung
Andreas Kößl, Vorstand für Sachversicherung


Konzernkennzahlen

Die verrechneten Prämien – inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung – stiegen 2015 um 4,3 Prozent auf 6.325,1 Millionen Euro (2014: 6.064,4 Millionen Euro).
 
Die Steigerung ist primär auf ein in den ersten drei Monaten des Jahres sehr starkes Wachstum des Einmalerlaggeschäfts in der Lebensversicherung in Italien und im Bankenvertrieb zurückzuführen. In Summe stiegen die Prämien in der Lebensversicherung 2015 um 8,2 Prozent auf 2.685,8 Millionen Euro (2014: 2.482,7 Millionen Euro).

In der Krankenversicherung erhöhten sich die verrechneten Prämien um 3,9 Prozent auf 997,9 Millionen Euro (2014: 960,8 Millionen Euro). In der Schaden- und Unfallversicherung blieben die verrechneten Prämien mit 2.641,4 Millionen Euro und einem Plus von 0,8 Prozent annähernd gleich (2014: 2.620,9 Millionen Euro).
 
Nach Regionen betrachtet wuchsen im internationalen Geschäft die verrechneten Prämien um 2,7 Prozent auf 2.416,8 Millionen Euro (2014: 2.353,1 Millionen Euro). Gleichzeitig stiegen sie in Österreich um 5,3 Prozent auf 3.908,3 Millionen Euro (2014: 3.711,3 Millionen Euro).

Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt nach IFRS (d.h. exklusive Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) wuchsen um 6,0 Prozent auf 5.633,5 Millionen Euro (2014: 5.312,9 Millionen Euro).

Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt stiegen um 5,1 Prozent auf 4.607,6 Millionen Euro (2014: 4.383,7 Millionen Euro) und wuchsen damit etwas langsamer als die abgegrenzten Prämien. Deutlich wuchsen die Versicherungsleistungen bei den Lebensversicherungen mit 12,3 Prozent von 1.879,6 Millionen Euro auf 2.111,2 Millionen Euro, da die Rückstellungen für künftige Leistungen wegen höheren Prämieneinahmen in der Lebensversicherung deutlich gestiegen sind.

Positiv war die Entwicklung bei den Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb abzüglich Rückversicherungsprovisionen und Gewinnanteilen aus Rückversicherungsabgaben. Die Aufwendungen blieben 2015 mit 1.298,7 Millionen Euro (2014: 1.299,1 Millionen Euro) auf dem Niveau des Vorjahres. Die Verwaltungskosten verringerten sich aufgrund des konsequent umgesetzten Kostenmanagements im Rahmen des Strategieprogramms UNIQA 2.0 um 3,5 Prozent auf 373,1 Millionen Euro (2014: 386,6 Millionen Euro). Die Aufwendungen für den Versicherungsabschluss stiegen um 1,3 Prozent auf 950,4 Millionen Euro (2014: 938,6 Millionen Euro) und damit deutlich weniger als die Prämieneinahmen.
 
Die Konzernkostenquote nach Rückversicherung verbesserte sich in Folge von gleichbleibenden Kosten und gleichzeitig gesteigerten Prämien auf 21,3 Prozent (2014: 22,2 Prozent).

Die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote in der Schaden- und Unfallversicherung) nach Rückversicherung verbesserte sich auf 97,8 Prozent (2014: 99,6 Prozent) und lag in allen drei operativen Segmenten unter 100 Prozent (UNIQA Österreich: 93,9 Prozent; Raiffeisen Versicherung Österreich: 82,7 Prozent; UNIQA International: 99,1 Prozent).
 
Die Kapitalanlagen inklusive der Kapitalanlagen der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung erhöhten sich seit dem letzten Bilanzstichtag um 391,1 Millionen Euro auf 29.416,1 Millionen Euro (31. Dezember 2014: 29.024,9 Millionen Euro). Die Nettoerträge aus Kapitalanlagen verringerten sich um 6,4 Prozent auf 831,1 Millionen Euro (2014: 888,2 Millionen Euro). Negativ wirkte sich dabei insbesondere das anhaltende Niedrigzinsumfeld aus.

Das versicherungstechnische Ergebnis der UNIQA Gruppe stieg 2015 deutlich um 56,5 Prozent auf 199,9 Millionen Euro (2014: 127,7 Millionen Euro).

Das operative Ergebnis erhöhte sich um 10,4 Prozent auf 494,1 Millionen Euro (2014: 447,6 Millionen Euro).

Das Ergebnis vor Steuern war vor allem aufgrund der guten Entwicklung in den Sparten Schaden- und Unfallversicherung sowie Krankenversicherung sehr erfreulich und stieg um 11,9 Prozent auf 422,8 Millionen Euro (2014: 377,9 Millionen Euro). Negativ wirkte sich jedoch das Niedrigzinsumfeld auf den Bereich Lebensversicherung aus.

Das Konzernergebnis belief sich auf 331,1 Millionen Euro (2014: 289,9 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie stieg auf 1,07 Euro (2014: 0,94 Euro). Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern und Minderheitsanteilen betrug im Berichtsjahr 10,6 Prozent (2014: 9,9 Prozent).

Das Eigenkapital der UNIQA Gruppe stieg um 2,3 Prozent oder 70,5 Millionen Euro auf 3.152,7 Millionen Euro (31. Dezember 2014: 3.082,2 Millionen Euro).

Die Solvabilitätsquote (Solvency I) verbesserte sich in Folge des gestiegenen Eigenkapitals auf 301,7 Prozent (31. Dezember 2014: 295,4 Prozent). Für 2015 wird eine ökonomische Kapitalquote nach Solvency II (ECR-Quota: Economic Capital Requirement) von über 180 Prozent erwartet (2014: 150 Prozent).

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter der UNIQA Gruppe sank auf 14.113 (2014: 14.336).

Die Zahl der von den Unternehmen der UNIQA Gruppe in 19 Märkten betreuten Kunden betrug mit Ende 2015 mehr als 10 Millionen.

Anmerkung
Alle Angaben zum Geschäftsjahr 2015 basieren auf vorläufigen und nicht geprüften Daten. Der finale Geschäftsbericht mit geprüften Zahlen wird im Laufe des 14. April auf der Konzernwebsite www.uniqagroup.com publiziert.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung von UNIQA beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.

UNIQA
Die UNIQA Gruppe ist eine der führenden Versicherungsgruppen in ihren Kernmärkten Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE). 22.000 Mitarbeiter und exklusive Vertriebspartner betreuen in 19 Ländern mehr als 10 Millionen Kunden. In Österreich ist UNIQA mit einem Marktanteil von rund 22 Prozent der zweitgrößte Versicherungskonzern. In der Wachstumsregion CEE ist UNIQA in 15 Märkten zu Hause: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn. Darüber hinaus zählen auch
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Pressekonferenz 10.3.2016

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